Zum Hauptinhalt springen
Umlaga

Funktionen Abrechnung & PDF

Abrechnung & PDF

Eine Nebenkostenabrechnung muss für den Mieter nachvollziehbar sein: Gesamtkosten, Verteilerschlüssel, sein Anteil und die Vorauszahlungen. Umlaga rechnet centgenau, prüft jede Kostenart gegen den Gesamtbetrag und erzeugt daraus das Dokument für den Mieter.

Kostenarten nach § 2 BetrKV

  • Fester Katalog der Nummern 1 bis 17; „sonstige Betriebskosten“ nur mit Bezeichnung, verbunden mit dem Hinweis, dass sie im Mietvertrag benannt sein müssen.
  • Nicht umlagefähige Posten wie Verwaltung, Instandhaltung, Reparaturen, Bankgebühren oder Rücklagen weist Umlaga mit Begründung zurück.
  • Beim Hauswart lässt sich der nicht umlagefähige Anteil für Reparatur- und Verwaltungsarbeiten herausrechnen.
  • Kabelfernsehen: Seit dem 1. Juli 2024 sind die Grundgebühren für Wohnraum nicht mehr umlagefähig — Umlaga ordnet den Wohnraumanteil tagesgenau dem Vermieter zu.

Verteilerschlüssel

  • Wohnfläche (Standard nach § 556a Abs. 1 BGB), Personen, Einheiten, Miteigentumsanteile oder erfasster Verbrauch — je Kostenart frei wählbar.
  • Umlagegruppen: eine Position gilt nur für bestimmte Einheiten, etwa der Aufzug nur für die oberen Geschosse.
  • Vorwegabzug als Betrag, Prozentsatz, Fläche oder nach Zähler, etwa für eine Gewerbeeinheit; beide Teile erscheinen mit ihrer Grundlage im Dokument.

Mieterwechsel, Leerstand und Vorauszahlungen

  • Zeitanteil tagesgenau: Jedes Mietverhältnis trägt nur die Tage, an denen es im Abrechnungszeitraum bestand.
  • Leerstand trägt der Vermieter. Bezugsgröße ist immer die volle Fläche aller Einheiten über den ganzen Zeitraum; Leerstandskosten werden nie auf die übrigen Mieter verschoben.
  • Vorauszahlungen mit Gültigkeit je Mietverhältnis, Anpassungen ab Monatsbeginn; abgerechnet werden die tatsächlich geleisteten Zahlungen, sonst das Soll.
  • Gewerbe: Positionen netto, Umsatzsteuer einmal auf die Nebenkosten-Nettosumme, Saldo brutto.

Das Dokument für den Mieter

Je Kostenart: Verteilerschlüssel, Gesamtmenge des Hauses, Ihr Anteil mit Zeitanteil, Gesamtkosten und Ihr Betrag. Heizung und Warmwasser mit Grund- und Verbrauchsanteil, Wasser und Abwasser getrennt, danach Vorauszahlungen und Saldo. Bei Wohnraum folgen der Hinweis auf die Einwendungsfrist und die Anlage „Bescheinigung nach § 35a EStG“ mit den Arbeitskostenanteilen haushaltsnaher Dienstleistungen. Interne Prüfhinweise gehen nur an Sie, nie ins Mieterdokument.

Fristen und Abschluss

  • Abrechnungszeiträume höchstens zwölf Monate; Umlaga zeigt das Fristende nach § 556 Abs. 3 BGB und warnt zwei Monate vorher.
  • Abgleich je Kostenart: Mieteranteile plus Vermieteranteil ergeben exakt die Gesamtkosten. Weicht es um mehr als einen Cent ab, wird nicht abgerechnet.
  • Entwurf, abgeschlossen, versendet: Nach dem Abschluss sind die zugrunde liegenden Daten gesperrt.
  • Einzel-PDF je Mietverhältnis oder alle Abrechnungen eines Hauses als ZIP.

Grenzen, die Sie kennen sollten

  • Umlaga prüft Rechenregeln, nicht Ihren Mietvertrag. Ob eine Kostenart vertraglich umgelegt werden darf, müssen Sie selbst sicherstellen.
  • Verwaltungskosten, die bei Gewerbemiete vertraglich umgelegt werden dürfen, unterstützt Umlaga derzeit nicht.

Häufige Fragen

Ist eine Abrechnung aus Umlaga „rechtssicher“?

Umlaga sorgt für die formellen Bestandteile, die der Bundesgerichtshof verlangt, und für eine centgenaue, geprüfte Verteilung. Ob die Abrechnung inhaltlich stimmt, hängt von Ihren Eingaben und Ihrem Mietvertrag ab. Eine Rechtsberatung ersetzt die Software nicht.

Kann ich eine Abrechnung nach dem Abschluss noch ändern?

Abgeschlossene Abrechnungen sperren ihre Quelldaten, damit Dokument und Daten zusammenpassen. Korrekturen gehören deshalb in den Entwurf, bevor Sie abschließen.

Wie geht Umlaga mit Cent-Rundungen um?

Beträge werden in Cent gerechnet. Restcents verteilt Umlaga so, dass jede Position höchstens um weniger als einen Cent vom exakten Anteil abweicht und die Summe genau stimmt.

Weitere Funktionen

  • Belege & Texterkennung

    Rechnungen hochladen, lokal auslesen lassen und die erkannten Werte geprüft übernehmen.

  • Heizkosten & HeizkostenV

    Grund- und Verbrauchskosten nach Heizkostenverordnung, mit Kürzungsrecht und Nutzerwechsel.

  • CO2-Kostenaufteilung

    Stufenmodell nach CO2KostAufG: Einstufung, Vermieteranteil und Abzug in der Abrechnung.

  • Zähler & Shelly-Smartmeter

    Zählerstände je Einheit mit Plausibilitätsprüfung, Smartmeter-Werte per Push.

  • Versand & Verträge

    Abrechnungen per E-Mail versenden, Mietverträge aus Klauselvorlagen erstellen.

  • Geplant

    Mieterzugang

    Mieter sehen ihre eigenen Abrechnungen und Verträge — als Portal und App in Planung.